Meine Aquarien

Seit über 20 Jahren (mit kurzen Unterbrechungen) habe ich ein Aquarium.

Meine Liebe zur Unterwasserwelt wurde von meinem Vater geweckt, der auch bereits im Jugendalter ein Aquarium hatte.

Mein erstes Becken war 80 x 30 x 30 cm groß. Ich hatte lange ein Gesellschaftsbecken mit wechselndem Fischbesatz (u.a. Platys, Black Mollys, Sumatrabarben, Neonfische, Guppys, Schwertträger, Saugschmerle, Albinopanzerwelse und andere).

Dann hatte ich ein Becken nur mit Fadenfischen (Honigguramis, Zwergfadenfische und Mosaikfadenfische).

Zwischenzeitlich hatte ich zwei Becken.

Das eine Aquarium ist 120 x 50 x 40 cm groß, in dem 9 Feuermaulbuntbarsche, 3 Sumatrabarben, 1 Wels und 1 Schmerl lebten.

Ich betrieb das Aquarium mit einem Eheim Außenfilter (Typ 2213, 440 l/h) mit dem ich über Filterwatte und Tonröhrchen filtere. Als Beleuchtung wählte ich 2 Leuchtstoffröhren von Dennerle (1 Trocal Typ 3085 und 1 Amazon Day Typ 6085).

Ein Sera 300 Watt Heizstab sorgte für eine Wassertemperatur von 24° C.

Der Boden war ca. 8-10 cm hoch und besteht aus gewaschenem Quarzkies. Schiefer und Moorkienholz dienten als Versteckmöglichkeiten und zur Dekoration.

2 Amazonas-Schwertpflanzen (Echinodorus parviflorus) verschönerten den Gesamtanblick und konnten auch zum Verstecken genutzt werden.

In meinen zweiten Becken, das 80 x 30 x 30 cm gross war, pflegte ich Fadenfische (1 Pärchen Honigguramis, 1 Pärchen rote Zwergfadenfische), 3 Albinopanzerwelse, 10 Neons und 3 Goldapfelschnecken. Dieses Becken lief auch mit einem Eheim Aussenfilter (Typ 2011, 270 l/h) mit dem ich über Filterwatte, Tonröhrchen und Torfgranulat filterte.

Auch hier waren 2 Leuchtstoffröhren von Dennerle (Trocal Typ 3085) in Betrieb. Der Boden bestand ebenfalls aus gewaschenem Quarzkies, der aber im Gegensatz zum großen Becken nur etwa 5-7 cm hoch war. Das Becken war sehr dicht bepflanzt: Vallisneria, Amazonas, Wasserefeu und 2 weitere Arten, deren Namen ich nicht kenne.

Aufgrund der großen Pflanzenzahl düngte ich nicht nur mit Eisen, sondern auch über eine Dennerle Düngeanlage CO2.

Die Wassertemperatur lag bei 24° C. Schiefer und andere Steine und Moorkienholz verschönerten noch den gesamten Anblick.


Heute habe ich nur noch das große Becken (120 x 50 x 40 cm). Dort beherberge ich Neons, Guppys, Barben, Fadenfische und Welse. Hinzu kommen 5 Apfelschnecken und jede Menge Turmdeckelschnecken. Die (zu) bunte Mischung der Fische kam daher, dass ich vielen Fischen "Asyl" gewährt habe, da sie bei ihren alten "Herrchen" nicht mehr gewünscht waren.


Ich betreibe das Aquarium immer noch mit dem Eheim Außenfilter (Typ 2213, 440 l/h) mit dem ich über Filterwatte und dem Eheim Sustrat pro filtere. Als Beleuchtung wählte ich 2 Leuchtstoffröhren von Dennerle (Amazon-day und Kongo-white).

Der Sera 300 Watt Heizstab sorgt für eine Wassertemperatur von ca. 25° C.

Die CO2 Düngung erfolgt über eine Düngeanlage von Dennerle.

Der Boden besteht aus ca. 8-10 cm hohem, gewaschenem Quarzkies. Schiefer und Moorkienholz dienen als Versteckmöglichkeiten und zur Dekoration. Einige Pflanzen runden den Gesamtanblick ab.


Im Juni 2009 veränderte ich die Einrichtung des Beckens. Meine Angewohnheit, alles geometrisch anzuordenen, versuchte ich zu durchbrechen. So sollten keine gerade Linien mehr zu erkennen sein.

Ebenso habe ich in diesem Zuge deutlich mehr und mehr verschiedene Planzen eingesetzt. So habe ich neben der klassischen Vallisneria noch eine Mooskugel, Cryptocoryne, Nesaea und andere Pflanzen eingesetzt.

Die übrigen Daten blieben unverändert.



Wiedereinmal habe ich Fische aufgenommen. Diesesmal waren es nicht nur Fische, sondern auch 5 Amanogarnelen. Wegen ihnen wurde meine Begeisterung für Garnelen geweckt.

Ein paar Wochen später kaufte ich mir ein Dennerle Nano Cube mit 30 Liter. Darin beherberge ich Red Fire Garnelen (Neocaridina heteropoda var. red) und ein paar Schnecken. Hinzu kommen 8 Schwanzfleckbärblinge (Boraras urophthalmoides).

Das Aquarium war die "complete Plus"-Version, also mit dem Innenfilter und der 11 Watt Beleuchtung von Dennerle.

Eine Heizung nutze ich nicht, da auch ohne Heizstab die Wassertemperatur 24° C beträgt und dies für Garnelen optimal ist.

Unter dem schwarzen Bodengrund habe ich erstmalig einen Dauerbodendünger eingearbeitet.

Die CO2 Düngung übernimmt eine Dennerle Anlage.

Im Becken habe ich folgende Pflanzen: Javamoos, Vallisneria, Nesaea, Eleocharis acicularis, Pogostemon helferi und eine Cryptocoryne undulata. Eine Holzwurzel darf natürlich auch nicht fehlen.


Mein drittes Becken habe ich gebraucht geschenkt bekommen. Es ist auch ein 30 Liter Nanobecken, aber von Tetra.


Das Becken filtere ich mit einem Luftheberfilter. Das ist besonders bei Garnelen zu empfehlen, da sie auf dem Filterschwamm Nahrung finden und keine Garnelenbabys im Filter verschwinden können.

Neben den verschiedenen Pflanzen, einer Holzwurzel, Versteckmöglichkeiten und Steinen, habe ich mich für dieses Becken für Basaltsplit als Bodengrund entschieden. Der Preis ist unschlagbar günstig und gut aussehen tut er auch.

Im Becken halte ich zur Zeit 13 Crystal Red Garnelen (Caridina cf. cantonensis "crystal red") und ein paar Schnecken.